Symbolbild: Wolf mit gefletschten Zähnen
Pressemitteilung

Menschen müssen vor dem Wolf geschützt werden

Zahl der Wolfsrisse in Rheinland-Pfalz steigt

Der Umweltausschuss des Landtags hat sich am heutigen Mittwoch mit der steigenden Zahl der Wolfsrisse in Rheinland-Pfalz befasst. Dazu sagt der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Marco Weber:

„Die rasant steigende Zahl der Wolfsrisse ist alarmierend. Allein am zweiten Weihnachtsfeiertag wurden im Westerwald 18 Schafe getötet. Zahlreiche weitere Tiere sind verletzt oder verschwunden. Tierhalter im ganzen Land sind völlig zu Recht in großer Sorge und verlangen Lösungen. Der Wolf ist ein gefährliches Raubtier. Auch Übergriffe auf Menschen sind nicht auszuschließen.

Zäune und andere Präventionsmaßnahmen sind schön und gut, aber wir sind jetzt an einem Punkt, an dem das Maß langsam voll ist. Die bisherigen Versuche, Problemwölfe in den Griff zu bekommen, reichen nicht aus. Der Wolf muss jetzt aktiv bejagt werden dürfen.

Daher haben wir ihn in Rheinland-Pfalz in das neue Jagdrecht aufgenommen. Nun muss aber auch der Bund endlich handeln. Die Koalition in Berlin muss schnellstmöglich einen rechtssicheren Rahmen vorlegen, der die Jagd auf den Wolf ermöglicht.

Wer Raubtiere sehen möchte, kann in den Zoo gehen. In unseren Wäldern und an den Ortsrändern haben sie nichts verloren. Menschen und Tierhalter müssen endlich wirkungsvoll vor dem Wolf geschützt werden.“