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  • 29.03.2019

    | Pressemitteilung

    Wir haben Vertrauen in junge Menschen

    Cornelia Willius-Senzer: Cornelia Willius-Senzer

    Auf Antrag der Koalitionsfraktionen hat der rheinland-pfälzische Landtag heute, am 29. März 2019, einen Antrag zum Wählen mit 16 Jahren bei Kommunalwahlen diskutiert. Dazu sagt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Cornelia Willius-Senzer:

    „Das kommunale Wahlrecht ab 16 muss kommen. Wir Freie Demokraten sind der Auffassung, dass junge Menschen bei der Gestaltung ihres unmittelbaren Lebensumfelds mitentscheiden sollen. Schon jetzt übernehmen Jugendliche in vielfältiger Weise Verantwortung in unserer Gesellschaft. Egal ob im Ehrenamt, in den Sportvereinen, Kirchen und Verbänden, ohne das Engagement junger Frauen und Männer könnte das Gemeinwesen vielerorts nicht funktionieren. Wir trauen es den Jugendlichen zu, auch auf der kommunalen politischen Ebene verantwortungsvoll mit wichtigen Entscheidungen umgehen zu können.

    Den Gegnern des kommunalen Wahlrechts ab 16 Jahren gehen langsam die Argumente aus. Es ist kaum erklärbar, dass Bürgerinnen und Bürger künftig ab 16 über die Zukunft der Europäischen Union, aber nicht den kommunalen ÖPNV, den gemeindeeigenen Jugendraum oder den Bolzplatz entscheiden dürfen.

    Es ist bedauerlich, dass die CDU dieses wichtige Vorhaben weiterhin, offensichtlich aus parteitaktischem Kalkül, blockiert. Während wir gemeinsam mit den frischen und kreativen Ideen der Jugend die Kommunen der Zukunft gestalten wollen, stehen die Christdemokraten auf der Bremse. Die 72.000 jungen Menschen in Rheinland-Pfalz im Alter zwischen 16 und 18 Jahren können nichts dafür, dass verstaubte CDU-Politik für Jugendliche unattraktiv ist.

    Bislang haben elf Bundesländer das kommunale Wahlrecht ab 16 eingeführt. Es ist an der Zeit, dass Rheinland-Pfalz nachzieht. Die Koalition ist jederzeit bereit, gemeinsam mit der CDU die notwendige Änderung der Landesverfassung umzusetzen.“

    PM Koalition will kommunales Wahlrecht ab 16 Jahren einführen.pdf

    Die Rede von Cornelia Willius-Senzer

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  • 20.03.2019

    | Pressemitteilung

    Ausschlüsse vom Wahlrecht werden gestrichen

    Fraktionen setzen Beschluss des Bundesverfassungsgerichts um

    Die Fraktionen von SPD, CDU, FDP und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben in ihren heutigen Fraktionssitzungen eine Änderung am Kommunalwahlgesetz beschlossen. Konkret sollen die Wahlrechtsausschlüsse gestrichen werden. Damit wird ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes zum Bundeswahlrecht umgesetzt. Das entsprechende von den Fraktionen eingebrachte Gesetz zur Änderung des Kommunalwahlgesetzes soll in der kommenden Plenarwoche vom 27. bis zum 29. März beraten und abschließend beschlossen werden. Die Änderung soll damit schon bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 wirksam werden.

    Hierzu erklären die innenpolitischen Sprecher der Fraktionen, Hans Jürgen Noss (SPD), Matthias Lammert (CDU), Monika Becker (FDP) und Pia Schellhammer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):

    „Mit der Änderung wird die demokratische Teilhabe von Menschen mit Behinderung, die unter Betreuung in allen Angelegenheiten stehen, verbessert. Das rheinland-pfälzische Wahlrecht wird damit inklusiver. Der in den Fraktionen beschlossene Schritt ist demokratiepolitisch richtig und folgt der Überzeugung, dass Menschen – egal ob mit oder ohne eine Behinderung – wählen und gewählt werden dürfen.“

    Weiter betonen die Sprecherinnen und Sprecher:

    „Mit den vorgesehenen Änderungen wollen wir dem Beschluss des höchsten deutschen Gerichts zu Wahlrechtsausschlüssen Rechnung tragen und einen verfassungskonformen Rechtszustand herbeiführen.

    Die Regelung des Wahlrechtsausschlusses für Menschen, denen ein gesetzlicher Betreuer in allen Angelegenheiten zur Seite gestellt ist, soll gestrichen werden. Diesen Personen soll das aktive und passive Wahlrecht gewährt werden. Ohne die entsprechenden Streichungen besteht die Gefahr, dass Klagen gegen die Kommunalwahl eingereicht würden.“

    PM Ausschlüsse vom Wahlrecht werden gestrichen.pdf
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  • 18.03.2019

    | Pressemitteilung

    Das Geschlecht darf nicht über die Karriere entscheiden

    Zum sogenannten „Equal Pay Day“ sagt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Cornelia Willius-Senzer:

    „Es ist völlig unstrittig, dass Frauen in Deutschland durchschnittlich weniger verdienen als Männer. Den Freien Demokraten ist es ein wichtiges Anliegen, diese Verdienstunterschiede zu beseitigen. Dafür sind Quoten, weitere Dokumentationspflichten und neue staatliche Regulierungen aber ungeeignet. Statt neue Gesetze und Vorschifte zu erlassen, wollen wir die Lohnlücke durch gesellschaftlichen Wandel schließen. Dies gelingt dann, wenn wir veraltete Rollenklischees in der Berufswelt hinter uns lassen.

    Es muss zur Selbstverständlichkeit werden, dass Frauen hervorragende Architektinnen, Pilotinnen oder Ingenieurinnen werden können. Nicht das Geschlecht darf über den Karriereweg entscheiden, sondern Fleiß und Engagement.

    Ein weiterer Grund für die Verdienstunterschiede ist die Tatsache, dass es nach wie vor die Mütter junger Kinder sind, die in Elternzeit gehen. Auch die häusliche Pflege von Angehörigen wird mehrheitlich von Frauen übernommen. Es braucht mehr gesellschaftliche Akzeptanz der Eltern- und Pflegezeiten von Männern. Dafür werben wir Freie Demokraten nachdrücklich. 

    Auch der Arbeitsplatz von heute muss an die Herausforderungen von morgen angepasst werden. Durch eine flexible und gut ausgebaute Kinderbetreuung kann die Vereinbarkeit von Familie und Karriere noch besser gewährleistet werden. Dies kommt den Kindern, den Müttern und den Vätern gleichermaßen zugute.“

    PM Equal Pay Day 2019.pdf
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  • 21.02.2019

    | Pressemitteilung

    Die Alternativtrasse muss schnell kommen

    Land will Mittelrheintal von Bahnlärm entlasten

    Auf Initiative der Koalitionsfraktionen hat der Landtag heute, am 21. Februar 2019, einen Antrag zur Entlastung des von Bahnlärm betroffenen Mittelrheintals beschlossen. Dazu sagt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Steven Wink:

    „Die Menschen im Mittelrheintal müssen dringend von Bahnlärm entlastet werden. Jeden Tag fahren rund 450 Züge entlang beider Ufer des Rheins. Dass die Bundesregierung der dringend benötigten Alternativstrecke eine Absage erteilt hat, ist ein herber Schlag für die gesamte Region. Dies können wir nicht akzeptieren.

    Wir fordern die Bundesregierung mit Nachdruck auf, schnellstmöglich die Planungen für eine Alternativstrecke einzuleiten. Wir wollen Ruhe in das Mittelrheintal bringen. Das haben die Menschen verdient.

    Erneut droht ein wichtiges Infrastrukturprojekt im Mittelrheintal an der Union zu scheitern. Nachdem ein CDU-Landrat den Bau einer Rheinbrücke blockiert hat und der Bund es nicht schafft, genügend Personal zur Umsetzung der Rheinvertiefung einzustellen, ist die Absage an die Alternativtrasse die jüngste verkehrspolitische Blamage von CDU und CSU.“

    PM Land will Mittelrheintal von Bahnlärm entlasten.pdf
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  • 21.02.2019

    | Pressemitteilung

    Wir treiben die Modernisierung der Agrarwirtschaft mit Nachdruck voran

    Landtag diskutiert über Situation der Landwirtschaft

    Auf Antrag der FDP-Fraktion hat der rheinland-pfälzische Landtag heute, am 21. Februar 2019, über die Situation der Landwirtschaft diskutiert. Dazu sagt der agrarpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Marco Weber:

    „Rheinland-Pfalz ist im besten Sinne ein Land der Landwirtschaft. Die Höfe und Betriebe sind das Rückgrat der ländlichen Räume. Die wichtige Branche zukunftsfest zu machen, ist eine der wichtigsten strukturpolitischen Aufgaben unserer Zeit.

    Die Landwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Alleine im vergangen Jahr haben 300 Höfe ihren Betrieb eingestellt. Seit 2010 hat sich die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in unserem Land gar um 3.800 reduziert. Diese Entwicklung lässt uns nicht kalt.

    Leider beobachten wir auch, dass die Debatte um unsere Landwirtschaft zunehmend aggressiv geführt wird. Es stört mich, dass Landwirtinnen und Landwirte als Umweltsünder oder gar als Tierquäler beschimpft werden - Aussagen, die nicht zu akzeptieren sind. Solche Debatten zeichnen ein Zerrbild der Realität. Wir lassen nicht zu, dass die gesamte Branche diskreditiert wird. Zudem verschärfen sie das zentrale Problem der Nachwuchsgewinnung. Es wird zunehmend schwierig, junge Menschen für einen landwirtschaftlichen Beruf begeistern zu können. Diesem Umstand müssen wir entgegenwirken.

    Erschwerend kommt hinzu, dass die Politik der Bundesregierung große Unruhe und Verunsicherung in der Landwirtschaft hervorruft. Nach wie vor ist nicht erkennbar, dass sich Ministerin Julia Klöckner bei der Neuausrichtung der GAP 2020 im Sinne unserer heimischen Betriebe in Brüssel durchsetzen kann. In Berlin lässt sich auch keine klare Linie bei Neuzulassungen von Pflanzenschutzmitteln feststellen.

    Während in Berlin eine landwirtschaftspolitische Lethargie herrscht, haben wir uns in Rheinland-Pfalz längst auf den Weg gemacht. Unter der Führung von Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing treiben wir die Digitalisierung und Modernisierung der Branche mit Nachdruck voran. Die Freien Demokraten sind feste Partner der Landwirtschaft.“

    PM Landtag diskutiert über Situation der Landwirtschaft.pdf
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  • 21.02.2019

    | Pressemitteilung

    Echter Meilenstein in der Bildungspolitik

    Bund und Länder erzielen Einigung beim Digitalpakt

    Zur Einigung beim Digitalpakt Schule im Vermittlungsausschuss zwischen Bund und Ländern sagt die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Helga Lerch:

    „Die Einigung beim Digitalpakt ist ein echter Meilenstein in der deutschen Bildungspolitik. Endlich ist es möglich, dass sich der Bund an der Finanzierung der schulischen Bildung beteiligen kann. Gute Bildung ist von nationaler Bedeutung. Umso dringlicher war die nun erzielte Einigung zwischen Bund und Ländern. Wir haben lange genug die Untätigkeit der Bundesregierung hinnehmen müssen.

    Jetzt werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass unser Bildungssystem im 21. Jahrhundert ankommen kann. Wichtig ist, dass die notwendige Grundgesetzänderung schnell in Bundestag und Bundesrat beschlossen wird. Wir Freie Demokraten stehen für ein modernes, föderales und qualitativ hochwertiges Bildungssystem. Der Digitalpakt bringt uns dahingehend einen Schritt voran.“

    PM Bund und Länder erzielen Einigung beim Digitalpakt.pdf
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  • 11.02.2019

    | Pressemitteilung

    Kindeswohl muss immer Vorrang haben

    Al-Nur-Kita in Mainz muss schließen

    Aufgrund mangelnder Distanz zum religiösen Extremismus verliert die Mainzer Al-Nur-Kita ihre Betriebserlaubnis und muss bis zum 31. März 2019 schließen. Das hat das rheinland-pfälzische Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung mitgeteilt. Dazu sagt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz und lokale Abgeordnete aus Mainz, Cornelia Willius-Senzer:

    „Nach sorgfältiger Prüfung hat das Landesamt für Soziales festgestellt, dass die Al-Nur-Kita eine ausreichende Distanz zum religiösen Extremismus vermissen lässt. Dass die Einrichtung nun am 31. März schließen muss, ist folgerichtig.

    Die umfassende Prüfung der Kita zeigt, dass der Entzug der Betriebserlaubnis kein Schnellschuss ist. Ihm liegen gute Argumente zugrunde. Gerade der Umgang mit Kindern ist besonders sensibel. Daher ist es von besonderer Bedeutung, dass sie fern von Extremismus und Feinden des Grundgesetzes erzogen werden. Das Kindeswohl muss immer Vorrang haben.“

    PM Al-Nur-Kita in Mainz muss schließen.pdf
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  • 30.01.2019

    | Pressemitteilung

    Rheinland-Pfalz ist beim Straßenbau auf der Überholspur

    Investitionen in Bundesfernstraßen erneut auf Rekordniveau

    Auf Antrag der FDP-Fraktion hat der rheinland-pfälzische Landtag heute über die Investitionen in den Straßenbau debattiert. Dazu sagt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Steven Wink:

    „Bei den Investitionen in den Straßenbau haben wir im Jahr 2018 erneut unsere eigenen Rekorde gebrochen. So wurden zuletzt insgesamt 444,44 Millionen Euro in die Autobahnen und Bundesstraßen in Rheinland-Pfalz investiert. Damit haben wir den bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2017 um satte 40 Millionen Euro übertroffen. Im Vergleich zum Jahr 2015 wurden die Investitionen gar um rund 107 Millionen Euro erhöht.

    Neben den Investitionen im Bereich der Fernstraßen haben wir auch die Landesstraßen fest im Blick. In den Jahren 2019 und 2020 haben wir insgesamt 250 Millionen Euro für das Landesstraßenbauprogramm bereitgestellt. 

    Diese Summen belegen, dass wir den Ausbau, Erhalt und Neubau unserer Straßen mit größtem Ehrgeiz vorantreiben. Es zeigt sich, dass auf die Freien Demokraten und die Landesregierung Verlass ist. Wir haben versprochen, dem Straßenbau in Rheinland-Pfalz eine neue Bedeutung zu verleihen. Die Investitionen in die Infrastruktur zeugen davon, dass wir liefern.

    Um unsere ambitionierten Ziele zu realisieren, haben wir die Zahl der Ingenieurinnen und Ingenieure beim Landesbetrieb Mobilität deutlich erhöht. Damit sorgen wir dafür, dass alle Bauvorhaben zügig geplant und schnell umgesetzt werden können. Rheinland-Pfalz ist beim Straßenbau auf der Überholspur. Wir bewegen das Land.“

    PM Investitionen in Bundesfernstraßen erneut auf Rekordniveau.pdf
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  • 27.01.2019

    | Pressemitteilung

    Freiheitliche Grundwerte müssen jeden Tag verteidigt werden

    Landtag gedenkt den Opfern des Nationalsozialismus

    Zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus sagt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Cornelia Willius-Senzer:

    „Der 27. Januar ist Anlass, demütig auf die eigene Geschichte zu blicken. Heute erinnern wir uns in tiefer Anteilnahme der Menschen, die im dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte zu Tode gekommen sind. Wir denken an die Familien, die durch nationalsozialistischen Wahn auseinandergerissen wurden. Risse, die bis heute nicht verheilt sind. Schicksale, die bis heute Mahnung und Auftrag zugleich sind.

    Die Schicksale der Opfer nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, ist eine der wichtigsten staatspolitischen Aufgaben unserer Zeit. Die Freien Demokraten stehen zu einer bewussten Kultur der Erinnerung. Es ist Aufgabe aller Demokratinnen und Demokraten, unsere freiheitlichen Grundwerte jeden Tag gegen ihre Feinde zu verteidigen.

    Mit Sorge beobachten wir den zunehmenden Antisemitismus in der Bundesrepublik. Gerade vor dem Hintergrund unserer eigenen Geschichte müssen wir immer wieder klarmachen, dass Hass auf jüdisches Leben in Deutschland niemals wieder toleriert werden darf. Extremismus, der darauf abzielt, Minderheiten auszugrenzen, zu verfolgen und zu unterdrücken, darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben.“

    PM Landtag gedenkt den Opfern des Nationalsozialismus.pdf
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  • 24.01.2019

    | Pressemitteilung

    Schluss mit der Abzocke

    Unseriöse Schlüsseldienste im Visier der Politik

    Auf Antrag der FDP-Fraktion hat sich der Ausschuss für Verbraucherschutz heute, am 24. Januar 2019, mit den Praktiken unseriöser Schlüsseldienste befasst. Dazu sagt der verbraucherschutzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Thomas Roth:

    „Noch immer tummeln sich auf dem Markt der Schlüsseldienste zu viele schwarze Schafe. Häufig werden Menschen Opfer dreister Abzocke. So ist es keine Seltenheit, dass Kundinnen und Kunden für das Öffnen einer Haustür hohe drei- bis vierstellige Beträge bezahlen müssen. Mit dieser miesen Masche muss Schluss sein. Den Abzockern muss ein Riegel vorgeschoben werden.

    Die Preisgestaltung bei vielen Schlüsseldiensten ist intransparent und für die Menschen nur schwer nachvollziehbar. Häufig fehlt es an objektiven Kriterien der Preisgestaltung. Nach Angaben der Zentrale für Verbraucherschutz werden in Rheinland-Pfalz durchschnittlich mit die höchsten Preise für eine Türöffnung verlangt. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die unseriösen Anbieter in dieser Statistik nicht erfasst sind. Auch die Zahl der Opfer dieser Machenschaften ist bislang nur schwer festzustellen.

    Der eigentliche Skandal ist, dass die Bundesregierung die Augen vor diesem Problem verschließt. Das Thema ist seit vielen Jahren bekannt. Der zuständige Gesetzgeber in Berlin hat aber bisher nie wirksame Maßnahmen auf den Weg gebracht, die die Menschen effektiv vor Mondpreisen schützen.

    Die rheinland-pfälzische Zentrale für den Verbraucherschutz leistet in dieser Frage sehr gute Arbeit und ist eine hervorragende Ansprechpartnerin. Ich rate jedem, der sich von Abzockern betrogen fühlt, sich mit möglichst genauen Angaben an die Verbraucherzentrale zu wenden. Umso höher die Zahl der gemeldeten Fälle ist, desto besser kann sich die Politik einen Überblick über die Lage verschaffen. Die FDP-Fraktion wird dieses Thema im Blick behalten.“

    PM Unseriöse Schlüsseldienste im Visier der Politik.pdf
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  • 21.01.2019

    | Pressemitteilung

    Tempolimit mit der FDP nicht zu machen

    Debatte um Tempolimit auf Autobahnen und Bundesstraßen

    Zur aktuellen Debatte um ein generelles Tempolimit auf Autobahnen bzw. eine Herabsetzung der Höchstgeschwindigkeit auf Bundesstraßen sagt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Cornelia Willius-Senzer:

    „Trotz der frostigen Temperaturen könnte man meinen, dass sich Deutschland mitten im politischen Sommerloch befindet. Die von der selbsternannten Deutschen Umwelthilfe angefachte Debatte um Tempolimits ist ausgelutscht.

    Weitere Geschwindigkeitsbegrenzungen helfen weder gegen den Klimawandel noch bringt eine weitere Einschränkung der individuellen Mobilität das Land voran. Der DUH geht es in Wahrheit nicht um den Klimaschutz, sondern um die Gängelung der Bürgerinnen und Bürger. Dies ist mit den Freien Demokraten nicht zu machen.“

    PM Debatte um Tempolimit auf Autobahnen und Bundesstraßen .pdf
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  • 17.01.2019

    | Pressemitteilung

    Streit in der Bundesregierung gefährdet EU-Agrarreform

    Internationale Grüne Woche in Berlin startet

    Zum Start der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin sagt der Parlamentarische Geschäftsführer und landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Marco Weber:

    „Die IGW ist eines der bedeutsamsten agrarpolitischen Foren in Europa. Ich freue mich sehr, dass Rheinland-Pfalz auch in diesem Jahr mit einem Stand auf der IGW vertreten ist. Auf der Grünen Woche wird sich unser Bundesland als attraktiver und moderner Standort der Landwirtschaft präsentieren. Der Stand, der aus guten Gründen vom Land unterstützt wird, ist das perfekte Schaufenster für Innovation und Fortschritt unserer Agrar- und Weinwirtschaft.

    Mit dem Vorsitz der Agrarministerkonferenz nimmt Rheinland-Pfalz unter der Führung von Minister Dr. Volker Wissing in diesem Jahr eine zentrale Rolle in der deutschen Landwirtschaftspolitik ein. Damit steht fest, dass die Belange unserer heimischen Landwirtschaft mit deutlicher Stimme in Berlin vertreten werden. Bereits jetzt ist Rheinland-Pfalz bei der Digitalisierung in der Landwirtschaft Vorreiter. So ist die Geobox zum bundesweiten Exportschlager geworden. Den rheinland-pfälzischen Erfolgsweg in der Landwirtschaftspolitik wird Minister Dr. Wissing als AMK-Vorsitzender weiter beschreiten.

    Indes ist der jüngste Streit in der Bundesregierung über die zukünftige Ausrichtung GAP 2020 besorgniserregend. Die öffentliche Auseinandersetzung zwischen Umweltministerin Schulze und Agrarministerin Klöckner ruft in der Landwirtschaft große Verunsicherung hervor. Nachdem Ministerin Klöckner bereits im vergangenen Jahr in den ersten Beratungen über den EU-Agrarhaushalt wenig Verhandlungsgeschick bewiesen hat, wird nun deutlich, dass es der Bundesregierung an einem klaren Konzept zur Neuausrichtung der GAP nach 2020 fehlt.

    Durch den öffentlichen Beschuss aus dem eigenen Kabinett droht sich die Verhandlungsposition der zuständigen Bundesministerin gegenüber den EU-Partnern weiter zu verschlechtern. Die Interessen der Landwirtschaft müssen in Brüssel mit klarer Sprache und dem notwendigen Nachdruck vertreten werden. Bürokratieabbau und eine angemessene Finanzausstattung haben wesentliche Merkmale der GAP zu werden.“ 

    PM Internationale Grüne Woche in Berlin startet.pdf
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  • 17.01.2019

    | Pressemitteilung

    CDU widerspricht sich beim Soli – Baldauf kritisiert eigene Bundestagsfraktion

    Cornelia Willius-Senzer: Mit der CDU ist eine finanzielle Entlastung der Bürger nicht machbar

    Zur aktuellen Diskussion um den Solidaritätszuschlag sagt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Cornelia Willius-Senzer:

    „Die Verzweiflung in der rheinland-pfälzischen CDU bei der Suche nach Aufmerksamkeit scheint groß zu sein. Mit einer ernsthaften landespolitischen Diskussion hat der CDU-Antrag zur Abschaffung des Soli nichts zu tun. Zuständig dafür ist der Bund. Dort hat die CDU jüngst einen Antrag der FDP zur sofortigen Abschaffung des Soli abgelehnt. Auch die rheinland-pfälzischen CDU-Abgeordneten haben gegen die Abschaffung gestimmt.

    Wenn Herr Baldauf nun den Landtag bitten will, sich um die Abschaffung des Soli zu kümmern, hat er die Grundzüge des Föderalismus nicht verstanden. Gleichzeitig sagt dieses Vorgehen viel über den Stand des CDU-Fraktionsvorsitzenden in seiner eigenen Partei aus. Warum wendet er sich nicht direkt an Ministerin Klöckner? Frau Klöckner sitzt für die rheinland-pfälzische CDU in der Bundesregierung. Fehlt es Herrn Baldauf an Gehör in den eigenen Reihen? Denkbar. Möglicherweise will sich der Fraktionsvorsitzende auch im Rennen um die Spitzenkandidatur gegen seine Landesvorsitzende positionieren. Vermutlich aber fehlt es der CDU in Berlin schlicht an Durchsetzungsfähigkeit innerhalb der Koalition.

    Die Absichten hinter dem CDU-Antrag sind durchschaubar. Selten ist in Rheinland-Pfalz ein Antrag so sang- und klanglos gescheitert, wie die aktuelle Soli-Nebelkerze der Christdemokraten.

    Fakt ist: Mit der CDU ist eine finanzielle Entlastung der Bürger in Deutschland nicht machbar. Seit Jahren verspricht die CDU, die Abgabenlast zu reduzieren. Passiert ist bis heute nichts. Die FDP steht für die vollständige Abschaffung des Soli, am besten sofort. Ein wohlfeiler Show-Antrag der CDU im Landtag wird das allerdings nicht erreichen, wenn sich die CDU im Bundestag dagegen ausspricht.“

    PM CDU widerspricht sich beim Soli.pdf
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  • 16.01.2019

    | Pressemitteilung

    Europa droht Brexit-Chaos

    Cornelia Willius-Senzer: Votum des Unterhauses ist schwerer Schlag für Europa

    Zum gestrigen Brexit-Votum des britischen Unterhauses sagt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Cornelia Willius-Senzer:

    „Das Votum des britischen Unterhauses ist ein schwerer Schlag für Europa. Für das Vereinigte Königreich wäre ein ungeordneter Ausstieg aus der Europäischen Union eine der schlimmsten politischen Katastrophen seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Verunsicherung der Menschen und Unternehmen im Königreich ist riesig. Britische Handelskammern sehen der wirtschaftlichen Zukunft nach dem Brexit mit einer Schockstarre entgegen. Viel zu spät ist der stolzen Nation bewusst geworden, wie wichtig die Europäische Union ist.

    Der Brexit ist sicher die schwerste Stunde der europäischen Einheit. Gleichzeitig ist das Brexit-Chaos Mahnung und Auftrag zugleich. Die unschätzbaren Werte der Freiheit, des Wohlstands und auch der liberalen Demokratie sind fest mit dem entschiedenen Eintreten für die europäische Einheit verbunden. Es liegt an uns, den demokratischen Kräften der Mitte, die einzigartigen Errungenschaften der EU gegen ihre Feinde zu verteidigen. Der Brexit zeigt, wie brandgefährlich Populismus und Spaltung für Gesellschaft und Volkswirtschaft sind.

    Der mögliche ungeordnete Brexit stellt auch Rheinland-Pfalz vor Herausforderungen. Die Wirtschaft in unserem Land ist stark exportorientiert, Großbritannien ist einer unserer wichtigsten Handelspartner. Daher ist es wichtig, dass sich den Unternehmen in unserem Land schnell neue Märkte erschließen. Die intensive Auslandsarbeit von Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing gewinnt zunehmend an Bedeutung.

    Dennoch erwächst aus einer der schwersten Rückschläge der EU auch eine Chance. Die Zahl der Einbürgerungen britischer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Rheinland-Pfalz steigt kontinuierlich. Wir freuen uns, dass viele qualifizierte Menschen, die von der Idee der Europäischen Union überzeugt sind, in Rheinland-Pfalz eine neue Heimat suchen. Unser Land ist weltoffen, wirtschaftlich stark und bietet hervorragende Bedingungen zum Leben und Arbeiten. You are very welcome, dear friends.“

    Videostatement von Cornelia Willius-Senzer

    PM Europa droht Brexit-Chaos.pdf
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  • 13.12.2018

    | Pressemitteilung

    Koalition steht für Innovation und Fortschritt

    Cornelia Willius-Senzer: Landtag beschließt Doppelhaushalt 2019/2020

    Zum Beschluss des Landeshaushalts für die Jahre 2019 und 2020 sagt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Cornelia Willius-Senzer:

    „Mit dem Doppelhaushalt 2019/2020 machen wir Rheinland-Pfalz fit für das nächste Jahrzehnt. Zum ersten Mal seit 1969 nehmen wir keine neuen Schulden auf. Gleichzeitig schaffen wir finanzielle Rücklagen und investieren in wichtige Zukunftsbereiche. Die Ampelkoalition steht für solide Finanzen, haushaltspolitische Vernunft, für Innovation und Fortschritt.

    Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern beste Bildungschancen bieten. Dazu verbessern wir die Unterrichtsversorgung und digitalisieren die Schulen. Die Lehrmethoden der Zukunft haben einen festen Platz in den Klassenzimmern des Landes. Mit über 1.000 Baumaßnahmen haben wir ein ambitioniertes Modernisierungsprogramm für unsere Schulen auf den Weg gebracht. Unsere Bildungsstätten sollen echte Zukunftsschmieden werden.

    Mit dem neuen Landeshaushalt stärken wir den Rechtsstaat konsequent. Mit insgesamt 265 zusätzlichen Stellen bei den Gerichten, den Staatsanwaltschaften und im Justizvollzug verbessern wir die Personalsituation deutlich. Damit bauen wir die Handlungsfähigkeit unserer Justiz weiter aus und sorgen dafür, dass Rheinland-Pfalz ein sicheres Land bleibt. Ebenfalls werden wir die Digitalisierung unserer Justiz weiter vorantreiben.

    In den kommenden beiden Jahren investieren wir eine Viertelmilliarde Euro in die Landesstraßen. Mehr als im Koalitionsvertrag vereinbart. Mit über 60 neuen Stellen beim LBM sorgen wir dafür, dass unsere ehrgeizigen Vorhaben zügig geplant und realisiert werden können. Wir bringen unser Land voran.

    Durch Investitionen in die Telemedizin verbessern wir die ärztliche Versorgung, von der vor allem Menschen in den ländlichen Räumen profitieren werden. Digitale Brücken werden die Distanzen zwischen Ärzten und  Patienten reduzieren. Mit der Landarztoffensive sorgen wir dafür, dass alle Menschen in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft Zugang zu bestmöglicher medizinischer Versorgung haben.“

    PM Landtag beschließt Doppelhaushalt 20192020.pdf

    Rede von Cornelia Willius-Senzer zum Doppelhaushalt 2019/2020

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  • 11.12.2018

    | Artikel

    Grundsatzrede zum Doppelhaushalt 2019/2020

    Heute beginnen die dreitägigen Debatten und die Abstimmung über den Doppelhaushalt 2019/2020.
    Den Anfang machen die Fraktionsvorsitzenden, die die Beratungen mit einer Grundsatzaussprache zum Haushalt der Ministerpräsidentin eröffnen.

    Hier wird gegen 17:10 Uhr die Rede unserer Fraktionsvorsitzenden Cornelia Willius-Senzer gestreamt:

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  • 06.12.2018

    | Pressemitteilung

    Erkenntnisse breit und ergebnisoffen diskutieren

    Gutachten zur Kommunal- und Verwaltungsreform II vorgestellt

    Zur Vorstellung der Gutachten zur Kommunal- und Verwaltungsreform II (KVR II) sagt die innenpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Monika Becker:

    „Inzwischen liegt den Landtagsfraktionen das gut 1500-seitige Gesamtgutachten zur KVR II vor. In den kommenden Wochen werden wir uns intensiv mit der Auswertung aller Vorschläge der Experten Prof. Junkernheinrich und Prof. Ziekow befassen.

    Das Ziel der FDP-Fraktion ist es, die kommunalen Strukturen für die Zukunft bürgernah, effizient und leistungsfähig aufzustellen. Bestehende Strukturen sind kein Wert an sich, sondern müssen stets evaluiert und bei Bedarf überdacht werden. Dazu haben wir nun auf Basis der Gutachten die Möglichkeit. Für uns steht die Leistungsfähigkeit der Städte und Kommunen im Vordergrund. Daher wollen wir die Erkenntnisse der Gutachten breit und ergebnisoffen mit unseren Koalitionspartnern, der CDU und der kommunalen Ebene diskutieren.

    Die Christdemokraten waren eng in den bisherigen Prozess der KVR II eingebunden. Nun muss die CDU zu ihrer Verantwortung als Kommunalpartei stehen und sich konstruktiv an der weiteren Diskussion beteiligen.

    Wir bedauern es, dass durch eine gezielte Indiskretion und die Herausgabe unvollständiger Passagen des Gutachtens in der vergangenen Woche Unruhe in den Städten und Kommunen ausgelöst wurde. Es wäre wünschenswert gewesen, dass sich alle beteiligten Akteure an den vereinbarten Zeitplan zum Umgang mit den Gutachten gehalten hätten. Dies hätte dazu beigetragen, die nun anstehende Debatte über die Gutachten auf einer sachlichen und ergebnisorientierten Ebene beginnen zu können.“

    PM Gutachten zur Kommunal- und Verwaltungsreform II vorgestellt .pdf
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  • 12.11.2018

    | Pressemitteilung

    Es gibt noch viel zu tun

    Cornelia Willius-Senzer: 100 Jahre Frauenwahlrecht

    Zur Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren sagt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Cornelia Willius-Senzer:

    „In den vergangenen 100 Jahren sich vieles positiv entwickelt. Dabei steht die Einführung des Wahlrechts für Frauen am Anfang einer gesellschaftlichen Entwicklung, die bis heute noch längst nicht vollständig abgeschlossen ist. Dennoch haben es Frauen mit viel Ehrgeiz, Mut und Fleiß geschafft, einstige Männerbastionen einzunehmen.

    Frauen tragen heute in politischen Führungspositionen Verantwortung. Sie sind Fraktionsvorsitzende, Ministerpräsidentin oder Bundeskanzlerin. Gleichberechtigung ist in den Köpfen vieler Menschen und in der Wirtschaft bereits gelebte Realität. Dennoch müssen wir weiter konsequent daran arbeiten, mehr Frauen für ein Amt in der Politik oder Führungsverantwortung in der Wirtschaft zu begeistern. Es gibt noch viel zu tun.

    Aus Sicht der Freien Demokraten sind Quoten oder Änderungen des Wahlrechts nicht der zielführende Weg. Besser ist es, familienfreundliche Formate der politischen Partizipation zu entwickeln. Abendliche Parteitreffen in holzvertäfelten Gasthäusern sind für viele politisch interessierte Frauen nicht attraktiv. Mit Blick auf die Art und Weise der innerparteilichen Kommunikation muss auch selbstkritisch gesagt werden, dass sich in diesem Bereich noch einiges verbessern kann. Bevor über gesetzliche Quoten nachgedacht wird, sollten die Parteien ihre Hausaufgaben machen.

    Um den Anteil von Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft zu steigern, bedarf es auch weiterer Anstrengungen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig brauchen wir auch eine höhere gesellschaftliche Akzeptanz der Elternzeiten von Vätern.“

    PM 100 Jahre Frauenwahlrecht.pdf
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  • 07.11.2018

    | Pressemitteilung

    Wir machen das Land fit für das nächste Jahrzehnt

    Ampelkoalition im Landtag blickt auf Halbzeitbilanz

    Zur Halbzeit der Legislaturperiode des rheinland-pfälzischen Landtags sagt die Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Cornelia Willius-Senzer:

    „Seit zweieinhalb Jahren regiert in Rheinland-Pfalz die einzige Ampelkoalition der Republik. Maßgeblich für unsere gute, sachorientierte Zusammenarbeit sind Verlässlichkeit, Vertrauen und der gemeinsame Wille Rheinland-Pfalz weiter nach vorn zu bringen. Zur Halbzeit der Legislaturperiode können wir feststellen: Die Ampelkoalition hat bereits viel für das Land und seine Menschen erreicht.

    Rheinland-Pfalz ist Bildungsland. Nirgendwo sonst hat die soziale Herkunft eines Kindes so wenig Einfluss auf den Bildungserfolg, wie in unserem Land. Mit beitragsfreier Bildung von der Kita bis zur Hochschule sorgen wir dafür, dass alle kleinen Träume zu großen Taten werden können. Darauf können wir stolz sein. Für die Freien Demokraten ist Bildung ein Bürgerrecht. Daher bleibt sie in Rheinland-Pfalz auch in Zukunft beitragsfrei. Mit neuen Stellen für Lehrerinnen und Lehrer rückt der bildungspolitische Meilenstein der 100-prozentigen Unterrichtsversorgung in greifbare Nähe.

    Die Investitionen in die Infrastruktur des Landes liegen auf Rekordniveau. Der Ausbau, Erhalt und Neubau unserer Straßen wird mit großen Anstrengungen vorangetrieben. Beim Lückenschluss der Autobahn A1 haben wir Bewegung in eines der wichtigsten Verkehrsprojekte der Republik gebracht.

    Wir sind angetreten, um den Rechtsstaat zu stärken und die Sicherheit der Menschen in unserem Land zu verbessern. Mit zusätzlichen Stellen für Richterinnen und Richter, bei den Staatsanwaltschaften sowie in der Justiz haben wir dafür gesorgt, dass die Gerichte handlungsfähiger werden. Gleichzeit wird Rheinland-Pfalz immer sicherer. Mit neuen Polizistinnen und Polizisten sowie verbesserter Ausrüstung bei den Sicherheitsbehörden haben wir das Land sicherer gemacht. Die Aufklärungsquote der Polizei steigt kontinuierlich und die Zahl der Straftaten sinkt weiter. 

    Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen des Landes mit großen Schritten voran. Wir schließen Menschen, Unternehmen, Schulen und die Bauernhöfe des Landes an die digitalen Lebensadern der Zukunft an. Rheinland-Pfalz wird fit gemacht für die Gigabit-Gesellschaft.

    Zu Beginn der Legislaturperiode haben wir den Ausbau der Windenergie schnell in einen neuen, geordneten Rahmen gebracht. Damit haben wir die Interessen der Menschen berücksichtigt und tragen gleichzeitig dazu bei, dass die regenerative Energiegewinnung in Rheinland-Pfalz eine Zukunft hat.

    Rheinland-Pfalz geht es gut. Wir haben Rekordbeschäftigung und nie war die Arbeitslosigkeit in unserem Land so gering wie heute. Beim Wirtschaftswachstum sind wir bundesweit führend. Rheinland-Pfalz ist ein guter Ort zum Leben und bietet hervorragende Rahmenbedingungen für erfolgreiches Wirtschaften. Doch all das sind keine Selbstverständlichkeiten.

    Damit es uns auch in Zukunft gut geht, schlagen wir jetzt die richtigen Wege ein. Wir sanieren den Haushalt des Landes, bauen Schulden ab und investieren in wichtige Zukunftsbereiche. Erstmals seit einem halben Jahrhundert haben wir jetzt die Möglichkeit, einen Landeshaushalt ohne neue Schulden aufzustellen. Der Mix aus Konsolidieren und Investieren wird das Land fit machen für das nächste Jahrzehnt.

    Die Freien Demokraten blicken entschlossen, motiviert und mit dem Willen zum Gestalten auf die zweite Hälfte der Legislaturperiode. Die Menschen können sich darauf verlassen, dass Rheinland-Pfalz auch in den kommenden zweieinhalb Jahren gut und verlässlich regiert wird.“

    PM Ampelkoalition im Landtag blickt auf Halbzeitbilanz.pdf
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  • 24.10.2018

    | Pressemitteilung

    Konzeptlose Bundesregierung für Fahrverbote verantwortlich

    Verwaltungsgericht Mainz urteilt über Diesel-Fahrverbote

    Zum heutigen Gerichtsurteil zu Diesel-Fahrverboten in Mainz sagt der verkehrspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Steven Wink:

    „Sollte das Diesel-Fahrverbot in Mainz tatsächlich kommen, wäre dies ein schwerer Schlag für zehntausende Menschen. Ebenfalls würde ein Fahrverbot viele Unternehmen im ganzen Land vor große Probleme stellen. Es wäre die Folge der jahrelangen Untätigkeit der Bundesregierung. Die Bundeskanzlerin hat es nicht geschafft, tragfähige Konzepte gegen Fahrverbote auf den Weg zu bringen. Dies ist einer der größten politischen Skandale der vergangenen Jahre. Den Preis für die Konzeptlosigkeit der Bundesregierung zahlen wohlmöglich bald auch die Menschen und Unternehmen in Rheinland-Pfalz.

    Während die Bundesregierung untätig bleibt, hat der rheinland-pfälzische Verkehrsminister Dr. Volker Wissing schnell und unbürokratisch Maßnahmen gegen Fahrverbote auf den Weg gebracht. So unterstützt das Land die Städte Mainz, Ludwigshafen und Koblenz dabei, die Stickstoffdioxid-Belastungen zu reduzieren. Fakt ist, dass sich die Luftqualität in den Innenstädten dank der gemeinsamen Anstrengungen von Land und Städten kontinuierlich verbessert. Der Trend zeigt klar auf, dass die getroffenen Maßnahmen Wirkung zeigen.

    Die große Stärke unseres liberalen Rechtsstaats ist es, dass jedem der Klageweg offen steht. Dies ist die Grundlage unserer starken Demokratie. Völlig unverständlich aber ist die Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen die Stadt Mainz. Ein Abmahnverein mit fragwürdiger Finanzierungsstruktur setzt seine eigenen politischen Interessen gegen die Menschen unseres Landes durch. Dass es der DUH tatsächlich darum geht, die Umwelt zu schützen, ist unglaubwürdig.

    Die Bundesregierung muss dringend prüfen, ob die Deutsche Umwelthilfe weiterhin von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern mitfinanziert werden soll. Es ist schwer nachzuvollziehen, warum die Bürgerinnen und Bürger einen Verein finanzieren sollen, der ihnen aktiv Schaden zufügt.“

    PM Verwaltungsgericht Mainz urteilt über Diesel-Fahrverbote.pdf
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